Samstag, 28. Juni 2014

Italienische Weisheit

Aus "The Power Deck" von ©Rob Schouten
Auf dem Geburtstagsfest einer lieben Freundin diskutierten wir irgendwann die Frage … wie alt sind wir eigentlich wirklich?  Einer meinte, er wäre bei 26 stehen geblieben (in echt ist er 65), jemand anders "ich fühle mich genauso alt wie ich jetzt bin, und das ist gut so" … und wahrscheinlich bleiben wir gefühlsmäßig bei einem Alter stehen. Womöglich das Alter, bei dem wir am meisten bei uns angekommen sind, uns am stärksten als uns selber fühlen ... ich bin 40 ... und das nicht, weil wir heutzutage jünger aussehen, sondern weil unsere Seele sich dort am wohlsten fühlt. Oft denke ich bei meiner Mutter, "sie ist eigentlich ein junges Mädchen", sie ist begeisterungsfähig und innerlich immer noch auf Wunder wartend. Wenn der Körper nicht wäre, der uns erinnert, dass wir irdisch gesehen 80 sind, wir würden es nicht merken. Im Nachgang zu den Altersgedanken fiel mir diese italienische Weisheit von Marc Aurel in die Hände.

Herzliche Zwischendurchgrüße von Siri

Vom Stein der Jugend bei der grossen Eiche
Inschrift im Parco Giardino Sigurta bei Verona


Die Jugend ist nicht ein Abschnitt des Lebens,
sie ist ein Zustand der Seele,
der in einer bestimmten Form des Willens besteht,
in einer Bereitschaft zur Phantasie,
in einer gefühlsmäßigen Kraft;
im Überwiegen des Mutes über die Zaghaftigkeit
und der Abenteuerlust über die Liebe zur Bequemlichkeit.

Man wird nicht alt wegen der einfachen Tatsache,
dass man eine bestimmte Zahl von Jahren gelebt hat,
sondern nur, wenn man sein eigenes Ideal aufgibt.
Wenn die Jahre ihre Spuren auf den Körper zeichnen,
so zeichnet der Verzicht auf die Begeisterung sie auf die Seele.

Der Abscheu, der Zweifel, das Fehlen von Sicherheit,
die Furcht und das Misstrauen
sind lange Jahre, die das Haupt beugen
und den Geist zum Tode führen.

Jung sein bedeutet, mit sechzig oder siebzig Jahren
die Liebe zum Wunderbaren zu bewahren,
das Erstaunen für die leuchtenden Dinge
und die strahlenden Gedanken;
den kühnen Glauben,
den man den Ereignissen entgegenbringt,
den unstillbaren Wunsch des Kindes für alles, was neu ist,
den Sinn für die angenehmen und fröhlichen Seiten des Daseins.

Ihr werdet so lange jung sein, wie euer Herz die Botschaft
der Schönheit, der Kühnheit, und des Mutes aufnehmen wird;
die Botschaft der Größe und der Stärke,
die euch von der Welt, von einem Menschen
oder von der Unendlichkeit geschenkt werden.

Wenn alle Fasern eures Herzens zerrissen sein werden,
und wenn sich auf ihnen der Schnee des Pessimismus
und das Eis des Zynismus gehäuft haben werden,
erst dann werdet ihr alt sein,
und dann möge sich Gott eurer Seele erbarmen.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Reisemitbringsel aus Milano

Milano - Ausblick auf Santa Maria delle Grazie -  foto©siri
Milano ist eine großartige Stadt … sehr lebendig, kreativ und über 2000 Jahre alt. Sie ist mehrmals zerstört worden und wieder auferstanden … zu immer wieder neuer Größe. Und man kann dort Leonardo begegnen. Leonardo da Vinci. Das "Letzte Abendmahl" konnten wir uns nicht anschauen, da man bereits Wochen vorher dessen Besichtigung buchen muss. Entstaubt und entsmogt kann man dann allerdings, wenn man ein angemeldeter Besucher ist, dieses Kunstwerk 15 Minuten lang mit 25 anderen Gästen bewundern. Aber auch an der Stadtplanung war er beteiligt, schließlich lebte er fast 20 Jahre dort. Und welch Wunder, wir logierten in dem Haus, in dem Leonardo damals wohnte als er das "Letzte Abendmahl" im Refektorium von Santa Maria delle Grazie erschuf. Er wohnte direkt daneben, in der Corso Magenta 65. Nicht, dass ich das vorher gewusst hätte. Der reine Zufall ließ mich dort ein Apartment mieten, es war zentrumsnah und günstig. Und als ich den jungen Schützen "Stellll Dir vor, hier, ja genau hier hat Leonardo gewohnt" mit meiner Begeisterung überschüttete, kam ein lahmes …"echt, ist ja cool, übrigens, gleich spielt Deutschland gegen Portugal" zurück … selig begab ich mich daraufhin auf Fotosafari. Für mich sind solche "Zufälle" ganz tolle Geschenke. Übrigens … nächstes Jahr findet in Milano die EXPO statt, mit dem Thema "Feeding the Planet, Energy for life (Den Planeten ernähren, Energie für das Leben)". Und weil die ganze Welt zu Gast ist, werden auch 1400 Zeichnungen, Planungsentwürfe und Skizzen von da Vinci ausgestellt, der sogenannte "Codice Atlantico".


Hier das Horoskop von Leonardo da Vinci. Ins Auge springt einem der Fische-Mond in Jupiterkonjunktion (Jupiter Herrscher des Aszendenten) mit einem Aspekt zu Neptun. Ein großer intuitiver Zugang zum großen Ganzen. Und eine Stiersonne, die es konkret auf die Erde bringen kann. Hier der lesenswerte Artikel einer Kollegin zum Thema der Darstellung des "Letzten Abendmahles" mit astrologischen Bezügen.


Aber um noch ein wenig Astrologie hier anzubringen … mich interessiert in Horoskopen immer der Energiekreislauf von Venus und Mars. Dieser Energiekreislauf beschreibt, wie ein Mensch reagiert und agiert. Mit Venus wovon er sich anziehen lässt und mit Mars wie er agiert. Venus im Stier bei da Vinci reagiert auf Schönheit, Harmonie und konkrete Kunst. Eine echte Architekten-Venus. Denn mit Stier gefällt einem das rechte Maß im Konkreten, ist Schönheit das Maß der Dinge, ist die Natur in ihrem ganzen Sein faszinierend, geht es um die irdische Schönheit. Da kann einer schon mal auf eine Mona Lisa reagieren. Mit Mars im Wassermann (bei da Vinci) agiert man schöpferisch, originell und findet neue noch nie da gewesene Wege um etwas zu realisieren. In diesem Kreislauf von Reaktion auf das Schöne folgt eine kreatives Agieren, das neue Schönheit schafft. 


Herzliche Grüße von einer, die Mars und Venus in der Waage hat und immer (Venus) in Beziehung auf das Du reagiert und (Mars) in Beziehung mit Diplomatie agiert. Hmh … also keine Da-Vinci-Konstellation. Welcher Energiekreislauf ist denn euch zu eigen?


Eure Siri

Mittwoch, 18. Juni 2014

Auf Reisen

... alter Skorpion mit jungem Schützen in Mailand (soll eine Krebs-Stadt sein). Leonardos Abendmahl ist dort anzuschauen, der wunderschöne Duomo aber auch Mode shoppen. Wir Astrologiefreunde treffen uns wieder hier ... nächste Woche.

Herzliche Grüße von Siri


Mittwoch, 11. Juni 2014

Vollmond im Schützen

foto©siri Vollmond über dem Drakenstein Gebirge Südafrika
Am Freitag ist Vollmond, ein sommerlicher Vollmond im Schützen auf 23°. In momentan sommerlicher Atmosphäre, wenn wir bei Weinschorle und glühendem Grill draußen sitzen, wir uns vor den Mücken in Acht nehmen, die Jugend sich im naheliegenden See abkühlt, ist ein strahlender, die Nacht erhellender Vollmond eine schöne Sache. Das Horoskop des Vollmondes hat einen Krebsaszendent, also kann er als Herrscher des Aszendenten voll zum Zug kommen. Obwohl … der rückläufige Merkur am Aszendenten könnte ein Hinweis darauf sein, dass wir vorsichtiger sind mit den nach vorne orientierten Kräften des Schützemondes, und überlegter handeln, bevor uns die Gefühle übermannen.

Die Energie des Mondes will auf der fühlenden Ebene, dass wir uns ganz mit etwas verbinden. Er ruft Bedürfnisse wach. Im Schützen sind diese Bedürfnisse der Schützeenergie zugewandt und der Zwillingeenergie abgewandt. Das Mondprinzip ist immer einseitig … so wie der Mond, der uns immer nur eine Seite, die mit dem bekannten Mondgesicht, zeigt. Die Bedürfnisse eine Schützemondes sind zielorientiert. Man will Ziele erreichen, etwas erreichen, man braucht Visionen, man gibt sich ungern mit den Kleinigkeiten ab, die große Linie zählt, man braucht Erkenntnisse und Erfahrungen, das Fremde und die Fremde reizt. Menschen mit Schützemond bringen sich des öfteren stark unter Druck, da wird man auch mal ein Gehetzter, da muss man sein Ziel erreichen und bringt auch gerne starke Bewertungen mit. Die abgewendete Seite des Mondes in den Zwillingen wird ignoriert. Toleranz und das Wissen um die vielen Möglichkeiten sowie eine gewisse Zwanglosigkeit … könnte einem Schützemondinhaber abgehen.



Bei aktuellem Schützemond könnte man also fantasieren, dass wir an besagtem Grillfeuer sitzen und das eine oder andere rechthaberische Gespräch führen, und nach der 7. Weinschorle wird es hitzig. Je nach eigener Mondstellung natürlich. Waagemonde geben dem Rechthaber Recht, Jungfraumonde lenken ein, Skorpionmonde legen sich an, Steinbockmonde belehren, Löwemonde setzen sich erstmal ins richtige Licht, Krebsmonde gehen nach Hause, Widdermonde streiten, Stiermonde nehmen sich noch ein Weinchen, Zwillingemonde versuchen alles runterzuspielen (was den Schützemond noch mehr reizt) der Wassermannmond geht auf eine andere Party … der einzige, der diesen Abend an den Himmel schaut, den Vollmond sieht ... und träumt ... ist der Fischemond.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche, und wer nicht schlafen kann, der himmelt ein bisschen den Mond an, vielleicht offenbaren sich ihm neue Einsichten, vielleicht betritt die Seele ein neues Land. Denn das sabische Symbol auf diesem Vollmond lautet: Eine Gruppe von Einwanderern erfüllt die erforderlichen Einreiseformalitäten beim Einzug in ein neues Land.

 
Herzliche Grüße von Siri

Mittwoch, 4. Juni 2014

Chiron und der Wolf

"Die stärkste Emotion des Menschen, ist die Angst" … höre ich gerade aus dem Hörbuch "Angst" von Robert Harris. Dabei schneide ich Zwiebeln, koche und putze. Es ist eine Freude, mit einem gut vorgelesenen Hörbuch seine langweiligen Hausarbeiten zu verrichten. Ein sehr spannender Thriller um einen genialen Wissenschaftler, der eine Software entwickelt hat, die an den Börsen der Welt Milliardengewinne erzielt. Er hat eine revolutionäre Form des algorhythmischen Aktienhandels entwickelt. Künstliche Intelligenz und das Sammeln von Angstparametern im globalen Internet werden zu einer hochgeheimen Software verknüpft, die mit geradezu unheimlicher Präzision die Bewegungen der Finanzmärkte voraussagen kann.

Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen mehr Angst haben, als jemals zuvor. Wie kann das sein? Weil wir in einer Zeit leben, in der wir in einer nie da gewesenen Schnelligkeit Veränderungen ausgeliefert sind. Veränderungen und das Ungewisse machen jedem Menschen Angst. Wenn es um die Themen der Angst geht beschäftige ich mich, astrologisch gesehen, gern mit Chiron. Chiron der Heiler, der unheilbar Verletzte, der der uns lehrt, wie wir mit Verletzung und Angst umgehen können. 

Die Geschichte Chirons ist schon von Anbeginn tragisch. Saturn, sein Erzeuger, der sich normalerweise nie von den Trieben hinreißen ließ, konnte der Nymphe Philyra nicht widerstehen. Sie war so schön, dass es mit ihm durchging, er sich ihr in Gestalt eines Hengstes näherte und sie vergewaltigte. Das Kind, dass sie daraufhin gebar, war halb Pferd, halb Mensch. Es war Chiron, der einzige Halbgott unter den Kentauren. Chiron wuchs bei Apollon auf und wurde von den Göttern unterrichtet. Schon in seiner Zeugung liegt die Urverletzung des Chiron. In seinem Körper sind die unkontrollierbaren Triebe (Pferdeunterleib) und die Ausrichtung auf das Göttliche (menschlicher Oberkörper) vereint … die Zurückweisung der Eltern … ein Pflegekind der Götter. Seine unheilbare Wunde allerdings erhielt er aus Versehen in einem Kampfgemenge von einem Pfeil des Herakles, dessen Pfeilspitze mit dem Gift der Hydra (Skorpionenergie) getränkt war. Chiron beschäftigte sich mit der Heilkunde und wurde Lehrer der Helden und Götter. Er war der Lehrer von Achill, Herakles, den Argonauten, den Zwillingen. Er lehrte sie das Können, dass sie etwas beherrschen. Und das Ergebnis von Beherrschen ist das Üben. Er selbst konnte sich nicht heilen, aber er lernte, damit zu leben. Chiron, als Unsterblicher, opferte seine Unsterblichkeit für Prometheus, der nur so vom Felsen und dem leberfressenden Adler erlöst werden konnte. Durch diesen Akt ein Sterblicher geworden, konnte er endlich sterben und wurde somit von seinem Schmerz erlöst. Zeus, tief angerührt von seinem Opfer, hob ihn als Sternbild des Centaurus an den Himmel. 


Wenn wir uns dieses Sternbild anschauen sehen wir, wie Chiron mit den Füßen in der Milchstraße steht, die wie aufgewühlt seine Hufe umnebelt, er selbst hat eine Speer in den Händen und richtet die Speerspitze auf die Kehle des Sternbildes Wolf. Wir können nun mit diesem wunderbaren Mythos und dem Sternbild in viele Deutungsmöglichkeiten hineingehen. Mythen und Sternbilder sind ein unglaublicher Input für die Astrologie. Und heute gehen die Gedankenwanderungen zum Wolf. Wieso der Wolf? Wenn Chiron der Heiler ist und er auf die Kehle des Wolfes zielt … was hat uns das zu sagen? Chiron bändigt und heilt den Wolf in uns. Der Wolf, den wir aus den Märchen kennen ist einer, der Kreide frisst und mit schmeichelnder Stimme spricht, der im Schafspelz daherkommt, der die Großmutter frisst. Der Wolf der uns Angst macht, uns fressen will und wir merken es nicht, weil er sich verstellt. Der sich anschleichende Wolf der Worte (Chiron zielt auf die Kehle des Wolfs), Worte die uns glauben lassen, dass wir im Recht sind, wenn wir andere Völker überfallen … die uns glauben lassen, dass wir uns nehmen können was wir wollen, andere ausbeuten dürfen … es ist ja die Natur des Menschen, was sollen wir machen … retten wir unseren Pelz. Die uns glauben lassen, dass die alten Wunden nie heilen können, die uns Angst machen vor der Zukunft, die uns unsere Ängste vorführen … die uns immer in den gleichen Mustern reagieren lassen, die uns abhalten Veränderungen zuzulassen. ANGST vor Veränderung … sonst fress ich Dich.

Chiron der Heiler, ist ein Lehrer des Übens. Er lehrt uns die Tiernatur zu beherrschen und er lehrt uns, unsere Angst zu überwinden, damit wir reifen und wachsen … und die werden, die wir wahrhaft sind.


Im Horoskop können wir Chiron finden, im Tierkreiszeichen und Haus zum Zeitpunkt unserer Geburt. Er ist unser ganz persönlicher Coach, der uns hilft zu üben … unser ganz persönlicher Heldenlehrer. Hier mal wieder als kleine Gedanken-Anregung für das eigene Horoskop, Chirondeutungsmöglichkeiten in den Tierkreiszeichen.

Mit Chiron im Widder üben wir zu kämpfen. Hier lernen wir die wahre Kampfkunst. Wir kämpfen, ohne zu verletzen. Wir lernen mit Aggression angemessen umzugehen. Wir lernen, mit der Angst zu unterliegen, umzugehen.


Mit Chiron im Stier üben wir das rechte Maß des Besitzes. Wir besitzen, ohne andere zu berauben. Wir lernen mit Werten angemessen umzugehen. Wir lernen, mit der Angst wertlos zu sein, umzugehen.


Mit Chiron in Zwillinge
üben wir angemessene Kommunikation. Wir tauschen uns aus, ohne andere auszunutzen. Wir lernen Worte ohne Kreide zu sprechen und zuzuhören. Wir lernen, mit der Angst nicht verstanden zu werden, umzugehen.


Mit Chiron im Krebs üben wir, für uns zu sorgen. Wir stillen unsere Bedürfnisse, ohne die der anderen zu vernachlässigen. Wir lernen die echten Bedürfnisse von den verzichtbaren zu unterscheiden. Wir lernen, mit der Angst vernachlässigt zu werden, umzugehen. 


Mit Chiron im Löwen
üben wir, uns groß zu machen. Wir lernen in unsere Größe zu kommen, ohne andere als Bestätigung zu brauchen. Wir lernen zu uns zu stehen. Wir lernen, mit der Angst nicht beachtet zu werden, umzugehen.


Mit Chiron in der Jungfrau üben wir, uns in Ordnung zu bringen. Wir lernen unsere Eigenart zu entwickeln, ohne den anderen die eigene Ordnung aufzudrängen. Wir lernen, mit der Angst nicht okay zu sein, umzugehen.


Mit Chiron in der Waage üben wir, ins Gleichgewicht zu kommen und Konflikte auszuhalten. Wir lernen, uns nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen, ohne den anderen zu verletzen. Wir lernen, mit der Angst vor Beziehung umzugehen.


Mit Chiron im Skorpion üben wir Konfliktfähigkeit und uns einzulassen. Wir lernen Macht zu übernehmen, ohne andere ohnmächtig zu machen. Wir lernen, mit der Angst vor Untergang und Ohnmacht, umzugehen.


Mit Chiron im Schützen üben wir Weitsicht. Wir lernen was wirklich wichtig ist, ohne andere zu missionieren. Wir lernen, mit Angst vor Bedeutungslosigkeit umzugehen.


Mit Chiron im Steinbock üben wir den eigenen Weg zu gehen. Wir lernen Verantwortung zu übernehmen, ohne die anderen zu bevormunden. Wir lernen, mit der Angst eingeschränkt zu werden, umzugehen.


Mit Chiron im Wassermann
üben wir wahre Freundschaft. Wir lernen der Gruppe zu dienen, ohne etwas zu erwarten. Wir lernen, mit der Angst nicht dazuzugehören, umzugehen.


Mit Chiron in den Fischen
üben wir, das Schicksal anzunehmen. Wir lernen mit allem was ist, einverstanden zu sein, ohne zu hadern. Wir lernen, mit der Angst vor der Vergangenheit umzugehen.


Das sabische Symbol des Chiron bei seiner Entdeckung am 1.11.1977 um 10:00 PST, in Pasadena auf 4° Stier lautet: Ein goldgefülltes Gefäß am Ende eines Regenbogens. Ist das nicht toll?

Herzliche Grüße von Siri

Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Schutzmauern,
die anderen bauen Windmühlen.
Aus China