Mittwoch, 26. März 2014

Salonsinnierungen

Das astrologische Neujahr wirkt sich auch auf meinen Blog erneuernd aus. Seit dreieinhalb Jahren bin ich regelmäßig am Astrobloggen, und wie ich auch manchmal bei anderen Bloggern gemerkt habe, jeder kommt mal in eine Krise "Warum mache ich das eigentlich?", "Was ist mein Ziel?", "Macht das überhaupt Sinn?". Im Wesentlichen bloggt man … so glaube ich …für sich selbst, freut sich aber auch darüber, etwas mit der Welt zu teilen. Als ich das erste Mal auf "Veröffentlichen" geklickt habe war ich total aufgeregt … man ruft ja in ein unsichtbares Etwas oder auch Nichts hinein. Beim Schreiben ordnet man die eigenen Gedanken, bringt sie in Form und beim Versuch, etwas zu vermitteln erklärt man es sich selbst. Es ist schön, allein aber trotzdem auf magische Weise verbunden zu sein. Man ist ein kleiner Fisch im großen Meer der Kommunikation. 

Geburtshoroskop des Astro-Salons in Synastrie mit dem Horoskop des Widderingress 2014
Im Geburtshoroskop des Blogs steht die Mondknotenachse in Krebs-Steinbock im Haus 9/3. "Von guten Mächten beschützt" steht im  Buch der Mondknoten von Sitara Mittag. Ja … genau so ist es. Die Mentalität eines Krebsmondknotens im 9. Haus ist geprägt von der Überzeugung, in etwas Höheres eingebunden zu sein. Es hat etwas Missionarisches, man fühlt sich so vertraut mit den Götter- und Weisheitsthemen und möchte diese im 3. Haus der Kommunikation unter die Leute bringen. Zudem steht Venus, die Herrscherin des Aszendenten Waage im 11. Haus der Freundschaften, Freundschaften im Sinne einer geistigen Verbundenheit. 

Mit dem Horoskop des astrologischen Neujahrs habe ich eine Synastrie gemacht … und siehe da, die aktuelle Jupiter-Pluto-Opposition aspektiert die Mondknotenachse des Bloghoroskopes. Da will also etwas gewandelt werden. Ich dachte mir schon immer, dass ein Salon eigentlich etwas ist, wo andere eingeladen sind, etwas zum Besten zu geben … die Inspiration kommt von den Gästen und vom Austausch miteinander.


Daher möchte ich, dass andere hier mehr zu Wort kommen und werde zukünftig im Astro-Salon Gast-Postings von astrologischen Freunden in unregelmäßigen Abständen integrieren ... sooft Bereitschaft dazu besteht. Für nächste Woche habe ich bei Denara, die kürzlich zwei Monate in Indien verbracht hat, angefragt, ob sie uns in einem Gastbeitrag mitteilen mag, welche persönlichen Erfahrungen sie mit der Palmblattbibliothek und ihrem eigenen Palmblatt gemacht hat. Sie hat zugesagt, worüber ich mich sehr freue. Also ... nächste Woche geht es um die sagenumwobenen Palmblätter ... bin schon sehr gespannt.


Herzliche Grüße von Siri

Donnerstag, 20. März 2014

Astrologisches Neujahr


Aktuell die Mandelblüte in der Pfalz foto©siri
Das neue Jahr beginnt astrologisch gesehen heute um 17Uhr58. Wenn die Sonne in den Widder wechselt und die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche stattfindet. Dann beginnt ein neuer Rundgang der Sonne durch den Tierkreis, beginnend im Widder. Alles neu macht der März und nicht der Mai. Widder, das Zeichen des Neuanfangs … lassen wir uns nicht aufhalten vom Alten, von der Vergangenheit. Manchmal gelingt einem das nur, in dem man den Gang reinlegt und losfährt und alles hinter sich lässt, egal welche Verwüstungen hinter einem liegen. Deshalb verbindet man das Widderzeichen auch mit Rücksichtslosigkeit, Aggression und dem Vorwärtsdrängen, dem Kopf-durch-die-Wand-Wollen. Manchmal muss man sich eben losreißen. 


Das Horoskop zu diesem Neujahrstag ist so eine Art kollektiver Jahrestrend für das nächste Jahr, berechnet auf Berlin ein Jahrestrend für Deutschland. Die Widdersonne steht im 7. Haus der Beziehungen. Wen wundert es? Für uns geht es um unsere Beziehungen zu unseren Nachbarländern, zur europäischen Gemeinschaft, zu Russland, zur USA  und letztendlich um unsere wirtschaftlichen Beziehungen. Wohl ein Hauptthema der nächsten Monate. Mit einem Jungfrau-Aszendeten weisen die Entwicklungstendenzen auf die Jungfrau hin. Die Angelegenheiten werden vernünftig, zurückhaltend, klug, analytisch und konkret angegangen. Mit der Jungfrau geht es um das Herstellen der Ordnung, ganz besonders im Alltäglichen, im Tagesgeschäft des politischen und wirtschaftlichen Alltags. Es ist ein HIN ZUR VERNUNFT. Mit unserer klugen Kanzlerin sind wir bestens ausgestattet, diesen Jungfrau-Aszendenten zu verwirklichen. Denn Mond (das Volk) steht im Skorpion, mit all seinen Untergangs- und Verlustgefühlen, die es auszuhalten gilt. Der Herrscher des Aszendenten Merkur steht in den Fischen in Konjunktion mit Neptun im 6. Haus. Das WIE der Jungfrau sozusagen. Wie machen wir es denn? Die Ordnung herstellen? Es besteht die Neigung zum Abtauchen, irgendwie wird es schon gehen, zum Diffusen, zum Unberechenbaren, zum Sichraushalten, die Probleme könnten sich ja von alleine erledigen. Venus steht im Wassermann im Sextil zu Uranus, die Liebe zur Rebellion bleibt.

Bei all dem begleitet uns immer mit dem Frühling die Hoffnung auf Erfrischung, Erneuerung, Verliebung in Menschen, neue Projekte, neue Anfänge, neue Möglichkeiten … Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, dass er grünen werde (aus Finnland).

 
Allen wünsche ich einen schönen Frühling mit allem was neu werden will. Siri 


PS: Wer sich für die Entwicklung des Ukraine-Konfliktes aus astrologischer Sicht interessiert HIER, hervorragend von Starfish beleuchtet.

Mittwoch, 12. März 2014

Ein Beziehungsstifter

©jr-artist Baden-Baden im Museum Frieder Burda
Eigentlich wollte ich heute nicht über JR schreiben. Nein … nicht den JR aus Dallas, sondern über einen jungen französischen Photokünstler, 1983 geboren und LEIDER ist mir KEIN Geburtsdatum bekannt. Er zählt zu den innovativsten Vertretern der internationalen Gegenwartskunst, lebt und arbeitet in Paris und New York. Seine Schwarzweiß-Fotografien platziert er weltweit als monumentale Plakate an Hauswänden, Treppen und Mauern. Und so auch derzeit in Baden-Baden. Er ist einer der Künstler, die eine Botschaft haben … eine menschliche, uns alle ansprechende und alle verbindende Botschaft. JR ist ein Beziehungsstifter. Er fotografiert hauptsächlich Portraits mit besonderem Fokus auf die Augen. Wir alle haben Augen und es geschieht immer etwas mit einem, wenn andere Augen einen anschauen. Und so schauen JR´s Augen uns an, riesengroß, von Mauern, Wänden, Treppen. By the way … es ist wissenschaftlich erwiesen, dass menschliche Augen, und sei es, dass sie nur auf einen Rucksack gedruckt sind, Diebe davon abhalten, zu stehlen. Sie fühlen sich beobachtet. JR´s Portraits beobachten uns von Hauswänden in sozialen Brennpunkten ... menschliche Augen schauen uns von Mauern in Palästina und Israel an. JR ist sich bewusst, dass seine Kunst nicht die Welt verändern wird, aber er hofft, dass sie dazu anregt, die Sicht auf die Welt und die Menschen zu verändern. Seine wichtigste Motivation ist die Interaktion mit anderen Menschen. Er stellt in seiner Arbeit die Frage nach Freiheit und Identität und inwiefern Kunst die Wahrnehmung des Menschen und seiner Umgebung verändern kann. Er gibt anonymen, verkannten und vergessenen Geschichten ein Gesicht … er ist ein Beziehungsstifter. Und so hat er in Baden-Baden die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland ins Visier genommen. Es lohnt sich wirklich mit JR´s Augen durch Baden-Baden zu gehen. Möglich ist das bis 29. Juni 2014, hier alles Weitere.

Ups ... jetzt habe ich aber doch über ihn geschrieben, ich konnte nicht anders … Frau ist ja Skorpion. Ja und astrologisch? Was kann man da ohne Horoskop sagen? JR ist zu einem Zeitpunkt geboren als Pluto in seinen letzten Zügen in der Waage war und in den Skorpion wechselte. Neptun und Uranus im Schützen. Als herausragender Vertreter seiner Generation gibt er diesen Gesellschaftsplaneten einen Ausdruck. Pluto in der Waage. Pluto bringt Wandlung. Mit Pluto kommen auch die dunklen Seiten eines Zeichens ans Tageslicht. Waage, das Beziehungszeichen. Wie gehen wir miteinander um? Erkennen wir den anderen in uns? Die arabische Frau mit dem Kopftuch, was hat sie mit mir zu tun?  Christ oder Moslem, ungläubig oder gläubig … die Schwarzen, die Weißen, die Armen und die Reichen, Männer und Frauen, im Osten oder Westen? Sie alle haben Augen, Hände und Füße, sind Männer und Frauen. Wie gehen wir miteinander um? Pluto in der Waage will uns zu einer gesteigerten Beziehungsfähigkeit bringen. Neptun im Schützen: Neptun drückt einen großen Traum aus. Diese Generation träumt von einem sinnhaften Leben, von großen Zielen und der Verbindung mit allen Fremden. Uranus im Schützen. Uranus bringt geistige Erneuerung, bringt ein großes Ideal. Im Schützen befreit er uns von alten Idealen und bringt uns Erneuerung, rüttelt uns wach. Diese Generation ist auf Verbindung aus, auf Globalisierung, auf Integration. Wie schön … wir dürfen noch einiges erwarten und Hoffnung haben.


Ja, denn eigentlich wollte ich über Uli Hoeneß und seine Millionen schreiben. Liebe Denara, Dein Wunsch ist mir eigentlich Befehl …       ich hole das nach.


Ich wünsche allen eine fantastische beziehungsstiftende Zeit. Nächste Woche beginnt astrologisch das neue Jahr. Ihr lest von mir.

 
Herzliche Grüße Siri


Baden-Baden foto©siri

Mittwoch, 5. März 2014

Fastenzeit

Jetzt beginnt die Fastenzeit. Lange Zeit war das für uns Ungläubige kein Thema, aber jetzt ist es wieder in …"für den Zeitraum bis Ostern auf etwas verzichten". Bestimmt keine schlechte Übung … die Gewohnheiten durchbrechen und bewusst Verzicht üben. So üben manche den Alkoholverzicht, andere verzichten auf das Internet (na, ob die das schaffen???), andere auf Zigaretten, oder ganz klassisch auf Fleisch. In unserer kleinen Astrofrauengruppe war natürlich das Thema Verzicht auf Kalorien ein Thema, mit dem Ziel, den Body sommerfit zu machen, und der junge Schütze schließt sich an, weil er einen Beachbody will. Yeahh, wie machen wir das jetzt wieder bloß … der innere Schweinehund ist so ein Hund. Ein Grund für die Astrologin über den Schweinehund im Horoskop nachzudenken. Der Schweinehund sitzt im Bauch, und der Bauch ist dem Mond zuzuordnen. Der Mond ist der Bauch, und der Bauch gewinnt immer. Egal was wir beschließen und für eine Zeit lang auch durchziehen können … nur noch Eiweiß, nur noch 1000 Kalorien, jeden Tag Sport … wenn die Diät rum ist, die Fastenzeit abgeschlossen … dann fallen wir wieder zurück in unsere alten Schweinehundgewohnheiten. Der Mond siegt immer. Gewohnheitsveränderungen gelingen nur, wenn wir nicht gegen den Mond arbeiten, sondern mit ihm. Wenn wir den Schweinehund ernst nehmen, aber ihm nicht die Führung überlassen. Wie ein richtiger Hund, muss der Schweinehund wissen wo seine Grenzen sind, was er darf und was er nicht darf. Wer ist hier der Boss? Mein lieber Schweinehund, sicher bekommst Du Dein Leckerli, und in gewisser Weise braucht der Mond seine Befriedigung, aber peu a peu, ganz vorsichtig verändern wir die Gewohnheiten und geben dem Schweinehund etwas anderes, was ihm gefällt.

So arbeiten wir uns mal durch, durch die 12 Schweinehundmöglichkeiten:


Mond im Widder:
Will sofortige Bedürfnisbefriedigung. Und er ist voller Feuereifer. Statt sich sofort eine Schokolade zu genehmigen, könnten wir ihm anbieten etwas anderes mit Feuereifer anzugehen. Etwas, dass seine Abenteuerlust befriedigt. Dann braucht er den Schokoriegel nicht mehr. Beschäftige Dich mit fremdartigen Gewürzen, Ayurveda, mach Yoga, mach alles was für dich abenteuerlich ist.


Mond im Stier: Da muss das Lustvolle befriedigt werden, aber mit Qualität. Schmackhaft, Bio, naturbelassen, zu Hause genießen. Qualität statt Quantität. Die Lust am Schönen kann auch mit Kunst und Kultur befriedigt werden. Der Schweinehund muss ein bisschen abgelenkt werden mit anderen Genüssen als Essen. Fällt euch da was ein *grins*?


Mond im Zwilling: Will Abwechslung und Geselligkeit. Nicht zu viel vom Gleichen. Alles was leicht ist und unterhaltsam, schon ist Essen nicht mehr wichtig. Hier muss das Interesse befriedigt werden. Gegessen wird nur aus Langeweile. 


Mond im Krebs: Er ist der König der Feinschmecker. Ihm können wir keine Leckerei vorenthalten. Aber oft reicht es ihm schon, wenn ihm das Wasser im Mund zusammen läuft. Familienrezepte aber neu und kalorienarm interpretiert. Und wenn die Seele sich wohlfühlt bei schöner Musik und netten familiären Zusammenkünften, dann braucht es auch nicht die fette Torte.


Mond im Löwen: Er will nur das Beste und braucht Anerkennung. Hier will der König befriedigt werden. Viel Lob hilft garantiert. Und wenn er schon Diät machen muss, dann eine Luxus-Diät. Und als Preis winkt ein Krönchen für die Schönheitskönigin. Vielleicht gönnt man sich auch etwas für das gute Aussehen.


Mond in der Jungfrau: Will gesund leben. Liebt alle Kräutlein und Pillen. Und muss Buch führen. Sie können es ... Kalorien, oder Punkte zählen. Alles aufschreiben. Wiegen und messen. Hier müssen wir den Buchhalter und Gesundheitsapostel in uns befriedigen.


Mond in der Waage: Hier geht es um die Perfektion der äußeren Erscheinung. Die Balance finden, auch im Essen. Es ist ein Seiltanz zwischen zuviel und zuwenig. Aber "wenn es schön macht", greift jede Diät. Hier müssen wir die Schönheit befriedigen.


Mond im Skorpion: Ganz oder garnicht. Barfuß oder Lackschuh. Hier geht alles, wenn es extrem ist. Nulldiät oder magische Kohlsuppe. Hier müssen wir den Extremisten befriedigen. 


Mond im Schützen: Der will aus dem Vollen schöpfen. Hier dürfen keine Mangelgefühle aufkommen. Und er braucht ein Ziel vor Augen. Hier müssen wir das Ziel befriedigen.


Mond im Steinbock: Er ist ausdauernd. Man ißt um zu leben, aber man lebt nicht um zu essen. Der Beharrliche, hier darf es auch immer das Gleiche sein. Hier müssen wir den ehrgeizigen Schweinehund befriedigen.


Mond im Wassermann: Er will es ANDERS machen. Er muss seinen eigenen Weg finden, ihm darf man keine Vorschriften machen. Hier müssen wir den Revolutionär oder den komischen Vogel befriedigen.


Mond in den Fischen:
Er kann sich gehen und treiben lassen. Er kann viel essen oder nichts. Hier müssen wir das Mitgefühl und die Fantasie befriedigen. Vielleicht mag er vegan essen aus Mitgefühl für die Tiere oder fantasievoll speisen. Er braucht einen Traum.


Das waren kleine Anregungen für die Fastenzeit. Ich werde derweil meinen Jungfrau-Mond-Schweinehund im Auge behalten und aufpassen wer hier der Boss ist. Ach ja ... und den jungen Schützen loben, loben, loben.


Herzliche Grüße von Siri