Freitag, 25. Mai 2012

Italy is calling

foto©siri
In Baden-Württemberg beginnen jetzt die herrlichen Pfingstferien. Viele fahren jetzt in ihren Jahreshaupturlaub. Ich mache allerdings "andauernd" Urlaub (meint meine Mutter) … Schütze im 4. Haus??? Fern von daheim, die Fremde ist das Heim, gerne weg??? Deshalb ... der Astro-Salon macht eine Woche Pause. Bis übernächste Woche. Abreisehoroskop mit Jupiter am Aszendenten ... ich werde berichten. Euch wünsche ich wunderbare Pfingstfeiertage. 

Herzliche Grüße von Siri

PS: Die Palme ist astrologisch übrigens der Sonne zugeordnet.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Neumond in Zwillinge (2012)


Leda und der Schwan, Leonardo da Vinci

Neumondtime … Montag, den 21. Mai 2012 um 1Uhr47 war Neumond, in den Zwillingen. Ein neuer Kreislauf beginnt. Der Neumond steht auf 1° Zwillinge … das heißt … auch die Sonne tritt mit der Neumondkonstellation vom Stier ins Zeichen der Zwillinge. Es lüftelt sehr … denn Zwillinge ist ein Luftzeichen und das Neumondhoroskop weist zudem einen Wassermannaszendenten auf (Wassermann ist auch ein Luftzeichen) und der Neumond steht im
3. Haus, ein Lufthaus, das Heimathaus der Zwillinge. Es bewegt sich was im luftigen Raum. Eine Zeit, in der wir interessiert sind an allem Möglichen … es wird viel geredet … vielleicht zuviel … es wird gerungen um Entscheidungen … es gibt Meinungsverschiedenheiten … viele neue Möglichkeiten tun sich auf … welchen Weg sollen wir einschlagen? … Zweifel plagen uns … aber es ist auch gesellig … wir nehmen alles nicht so schwer ... man ist viel unterwegs ... macht neue Erfahrungen ... das Umfeld kann einen plagen ... wir machen neue Entdeckungen.
Das sabische Symbol auf 1° Zwillinge lautet: Ein Boot mit gläsernem Boden enthüllt die Wunder unter Wasser. Dieses Symbol beschreibt sehr schön, dass es um Entdeckungen geht. Wir schauen, ohne mit dem Wasser in Berührung zu kommen, in unser Untergetauchtes … staunend sehen wir die unglaubliche Vielfalt und Schönheit des Unbewussten. Wir erkennen mit dem Intellekt und einer gewissen Distanz was abgeht in uns, und uns offenbaren sich unbewusste Energien und untergetauchte psychische Strukturen. Wir sehen und staunen. Wir können in dieser Zeit unsere Probleme lösen … indem wir mit einem gewissen Abstand … ohne uns emotional zu sehr zu verstricken … sehen, welche herrlichen Möglichkeiten wir noch haben, von denen wir zuvor keine Ahnung hatten. Wichtig wird es sein, sich emotional zu distanzieren, damit wir sehend werden.

Neumondhoroskop vom 21.5.2012, 1Uhr47
Zwillinge begleiten die Mythen von Castor und Polydeukes, von Leda und dem Schwan. 
Leda, die Gemahlin von Tyndareos, des Königs von Sparta, ruhte sich am ruhig fließenden Wasser des Flusses Eurotas aus. Zeus hatte ein Auge auf Leda geworfen, doch wie sollte er sich der wunderbaren Leda nähern, ohne sie zu verderben durch den für Sterbliche tödlichen, strahlenden Glanz seiner wahren Erscheinung? Zeus erblickte drei herrliche Schwäne und da entschloss er sich, sich der jungen Königin als schneeweißer Schwan zu nähern. Sie vereinigten sich und in der selben Nacht teilte Leda auch mit ihrem Gatten Tyndareos das Lager. Aus zwei Schwaneneiern wurden daraufhin zwei Zwillingspaare geboren, die von zwei Vätern gezeugten Kinder. Aus den Schalen des einen Eies entschlüpften Castor, des Tyndareos sterblicher Sohn und Polydeukes, des Zeus göttlicher Sohn. Aus dem zweiten Ei entschlüpften zwei Mädchen, Helena, die göttliche Tochter des Zeus und Klytämnestra, die irdische Tochter des Königs von Sparta. Castor und Polydeukes waren unzertrennlich und sie wuchsen behütet von ihren stolzen Eltern in Sparta heran. Castor, der Rossebändiger und Polydeukes, der im Faustkampf Tüchtige sind starke und mutige Kämpfer. Sie dienen den Menschen und den Göttern und stehen ihnen mit ihrer Kraft bei.  
Zwillingeenergie ist eine Kraft, die sich zwischen Himmel und Erde bewegt, aber auch eine mutige kämpferische Kraft. Rosse bändigen und Boxen sind Castors und Polydeukes Spezialitäten, sie sind nahkampferprobt, Heldenkräfte wohnen im Zwilling. Die Zwillinge ringen um etwas, um Entscheidungen, nicht nur irdische Angelegenheiten sind relevant, auch die höheren, weisheitlich dahinter wirken Kräfte werden wahrgenommen. Zwillinge ringen um die Weisheit, wissend das der irdische Zwilling umkommen und sterben wird, Zwillinge lernen im täglichen Nahkampf mit dem Leben.

In Zwillingszeiten kann uns alles begegnen, lassen wir uns von den Wundern des Lebens begegnen, kämpfen wir um unsere Erkenntnisse, bleiben wir locker dabei, es gibt eben immer zwei Seiten in allem, eine himmlische und eine irdische.

Herzliche Grüße von Siri

Mittwoch, 16. Mai 2012

Der Persephonefaktor


©Wolfgang Grasse, Sydney

"Klar und gesammelt kehre ich nach Hause zurück, jedoch in dem vollen Bewusstsein, dass eine Veränderung in meinem Leben stattgefunden hat, und zwar eine so gewaltige, dass die Wege, die Landschaft und die Stadt ein neues Aussehen angenommen haben." August Strindberg

Die Thematik der letzten Woche hat mich noch nicht losgelassen. Ganz besonders interessiert mich die Rolle der Persephone im Hadesgeschehen. Persephone faszinierte Psychologen, Philosophen, Mythologen, Maler, Komponisten und Dichter schon immer sehr und die Deutung ihrer Geschichte ist unglaublich vielschichtig. Für so einen kleinen Blogbeitrag nicht völlig zu erfassen, aber im Sinne von Gedankenwanderungen können wir es doch mal wagen. Zumal Persephone auch als Asteroid existiert und wir einen konkreten Bezug zu einem Horoskop herstellen können. Um sich der Deutung zu nähern, müssen wir ihre Geschichte kennen, und der Vollständigkeit halber - denn die meisten werden sie kennen - erzähle ich sie hier noch einmal. 

Demeter, die große Göttin der Mutter Erde und Beherrscherin der Natur, der Zyklen und des Leben aller wachsenden Dinge hatte mit Zeus eine Tochter mit dem Namen Kore (griech. für Mädchen). Dieses unschuldige hübsche Mädchen, das im herrlichen paradiesischen Reich der Mutter Erde fröhlich und unbekümmert lebte, liebte es, Blumen zu pflücken. Es gab nur ein Verbot für sie, sie durfte die Narzissen nicht pflücken. Und genau, wie Eva im Paradies nicht der Versuchung widerstehen konnte, vom Baum der Erkenntnis den Apfel zu essen, genauso konnte Kore nicht der Versuchung widerstehen, die Narzissen zu pflücken. In dem Moment, da sie die Narzissen pflückte, tat sich die Erde auf und Hades erschien mit seinem Wagen, der von zwei schwarzen Pferden gezogen wurde, und holte das Mädchen in sein Reich. Voller Schmerz, Verzweiflung und Zorn ließ Demeter die Erde unfruchtbar werden, die Menschen hungerten und über die Erde kam vollkommene Dürre und Trostlosigkeit. Es wird berichtet, dass Hades Kore keine Gewalt antat, ihr aber einen Granatapfel anbot mit dem Versprechen, wenn sie ihn äße würde sie seine Ehefrau und Königin über sein Reich werden. Kore aß von dem Granatapfel. Danach wurde sie als Frau des Hades, Persephone genannt. Schließlich war sie nun kein Mädchen, keine Kore, mehr. Demeter allerdings konnte sich mit dem Verlust nicht abfinden und kannte kein Erbarmen mit Mutter Erde in ihrer Trauer. Auch Zeus war es unmöglich bei Demeter ein Einlenken zu bewirken und auf Hades, seinen Bruder, hatte er, obwohl der oberste der Götter, keinen Einfluss. Schließlich kam, dank der Vermittlung des klugen und alles sehenden Hermes, ein Kompromiss zustande. Sechs Monate des Jahres sollte Persephone bei Ihrer Mutter sein und sechs Monate bei Hades und mit ihm über das Reich des Todes herrschen. So erklären sich mythologisch die Jahreszeiten, denn Demeter konnte diese Lösung nie ganz akzeptieren. Jedes Jahr wenn ihre Tochter sie verließ, hüllte sie sich in Trauer und die Natur zog sich im Herbst und Winter zurück. 

Persephone, aus dem Delphischen Tarot von Liz Greene und Juliet Sharman-Burke
Mit Persephone berühren wir Themen wie Versuchung, Verlust der Unschuld, schuldig werden, Leben und Tod, Werden und Vergehen, Opfer und Täter. Es ist ein Weg der Erkenntnis, des Opferns, des Wissens, das jedes Wachstum nicht ewig währt, dass es um Gleichgewicht und Rhythmus geht. Es gibt eine Zeit des Werdens, es gibt eine Zeit des Sterbens. Auch in unseren psychologischen Prozessen. Es ist der Weg der Erkenntnis. 
Wenn wir die Narzisse pflücken, wenn wir den Apfel vom Baum der Erkenntnis essen, machen wir uns auf den Weg. Wir können nicht in unserem Unschuldskindbereich bleiben und nackt im Paradies. Mit Persephone habe wir eine Hohepriesterin in uns. Sie betritt das Reich unseres Unbewussten, unserer Schattenwelten und Geheimnisse. Unser verborgenes in uns schlummerndes Reich. Unsere innere Welt, zu der wir mit unserem Intellekt keinen Zugang haben. Aber in unsereren Träumen, in unseren Zufällen können wir eine Ahnung erhaschen, welche wahren Beweggründe in uns schlummern. Wir müssen Geduld haben und den Zeitpunkt abwarten können, zu dem sie an Tageslicht gelangen können. "Die Samen der Veränderung und neue Potenziale warten still im Schoß der Unterwelt, bis sie der Fürsorge von Mutter Erde anvertraut und in der materiellen Welt geboren werden. Persephone, die Hohepriesterin,  ist ein Bild für dieses in den Tiefen der Seele wirksames Naturgesetz, das die Entwicklung des Schicksals aus einer unsichtbaren Quelle regiert und das sich nur in den Gefühlen, Intuitionen und dem nächtlichen Reich der Träume offenbart" (Liz Greene).
Der Asteroid Persephone hat die Nummer 399 und lässt sich, wie immer, hervorragend bei www.astro.com, Gratishoroskope, erweiterte Grafikauswahl, für das eigene Horoskop errechnen. In welchem Tierkreiszeichen steht Persephone? In welchem Haus? Bildet sie Aspekte zu einem unserer Planeten?
Persephone im Horoskop könnte darauf hinweisen, dass wir in diesem Bereich erwachsen werden sollen. Womöglich wollen wir das unschuldige Mädchen bleiben -  im eigenen Paradies - und den Blick nicht auf die Wahrheiten dieser Welt richten. Auf all die Ungerechtigkeiten, Gewalt, Tod, Schmerz, auf all das Werden und Vergehen. Womöglich wollen wir es auch in uns selbst nicht sehen. Aber wie wir ja wissen, wir entkommen nicht dem Hades, wir erleben den Raub unserer Unschuld durch unser Leben … und wir müssen uns entscheiden, ob wir den Granatapfel essen oder nicht, ob wir unser Leben annehmen oder nicht. Ob wir uns als Opfer des Lebens verstehen oder ob wir es beherrschen. 

Kleine Anregung für das eigene Horoskop:
Persephone im 1. Haus: Wer bin ich? Hier wachse ich, hier sterbe ich. Selbsterkenntnis ist das Zauberwort.
Persephone im 2. Haus: Hier wachse ich in meinem Selbstwert. 
Persephone im 3. Haus: Hier wachsen meine Toleranzkräfte durch das menschliche Miteinander, durch Interesse an der Welt und den dahinter wirkenden Kräften, ich wachse durch Lernen.
Persephone im 4. Haus: Hier wachsen meine Seelenkräfte, indem ich lerne was wirklich zu mir gehört.
Persephone im 5. Haus: Hier wachsen meine Schöpferkräfte, indem ich lerne meine eigene Größe und Kreativität zu akzeptieren.
Persephone im 6. Haus: Hier wachsen meine Anpassungskräfte, indem ich lerne meine eigene Schuldigkeit zu akzeptieren, und meinen Platz in der Welt zu finden.
Persephone im 7. Haus: Hier wachsen meine Beziehungskräfte, indem ich lerne, den anderen zu nehmen wie er ist.
Persephone im 8. Haus: Hier wachsen meine Konfliktkräfte, indem ich lerne den Konfliktpartner als meinen Lehrer zu akzeptieren.
Persephone im 9. Haus: Hier wachsen meine Bewusstseinskräfte, indem ich lerne, das Fremde zu akzeptieren.
Persephone im 10. Haus: Hier wachsen meine Verantwortungskräfte, im dem ich lerne, ein Teil der Gesellschaft zu sein, um dort meine Fähigkeiten einzubringen.
Persephone im 11. Haus: Hier wachsen meine brüderlichen Kräfte, indem ich lerne, mich als Gruppenwesen zu akzeptieren.
Persephone im 12. Haus: Hier wachsen meine spirituellen Kräfte, indem ich lerne, mich als Teil des Ganzen zu begreifen.

Ich hoffe, dass euch diese Gedanken gefallen und zu neuen Horoskopbetrachtungen anregen.

Herzliche Grüße von Siri

PS: Und als kleines Geschenk für euch ... jetzt völlig unphilosophisch ... habe ich das Rezept für einen Drink aus Sizilien mitgebracht, den ich ganz köstlich und persephonisch finde. 

Cocktail "Persephone"
1/10 Mandarinensaft (frischgepresst)
1/10 Orangensaft (frischgepresst)
1/10 besten Cognac
1/10 Grand Marnier
6/10 Champagner
Alles - gut gekühlt - mischen und mit in Honig eingelegten frischen Granatapfelkernen
servieren. Als Dekoration ein paar Goldflöckchen.

Der Alkoholgehalt dieses Cocktails kann einen flugs in die Unterwelt befördern, wenn man zuviel davon genießt, aber im rechten Maß schmeckt er paradiesisch. 

Mittwoch, 9. Mai 2012

Plutoarbeit


Wenn es um Pluto geht, bin ich in unserer Astrorunde stets gefragt (so auch wieder in unserer dieswöchigen Montagsrunde), schließlich bin ich Skorpion und habe Ahnung davon zu haben.  Ob dem so ist? KEINE Ahnung. Vielleicht machen Skorpione gehäuft Erfahrungen mit Abhängigkeiten, Konflikten, Macht- und Ohnmachtsituationen, Leidenschaften die einen hinterher sagen lassen "ich konnte nicht anders", dem Gefühl von Ausgeliefertsein, Anhaftungen, sich unter Druck und in Krisen befinden, sich verstricken. Egal, ob man nun Skorpion ist oder nicht … so beschreiben solche Erfahrungen, dass Pluto im Spiel ist. Schließlich haben wir alle diesen Planeten im Horoskop. 

Pluto gehört zu den drei geistigen Planeten Uranus, Neptun, Pluto. Für mich eine Dreieinigkeit, die uns in unserer Selbstentfaltung fördert. Drei mächtige Kräfte, die uns weiterbringen wollen. So bringt uns Uranus geistige Erneuerung, Neptun löst das Überholte und Überflüssige auf und bringt uns neue Träume, und Pluto bringt uns in die Wandlung. Alle Wandlung dient "dem sich selber näher kommen". Solange wir bestimmt werden von irgendwelchen Motiven die uns unbewusst antreiben,  … in die Arme eines Menschen, in schicksalhafte Erfahrungen, in Grenzsituationen, in Untergangserfahrungen, weil es Vater oder Mutter so wollten, weil in unserer Kindheit dieses und jenes passiert ist, weil die Ahnen in uns wirken … solange arbeitet Pluto in uns. Wir vermuten zwar selbstbestimmt zu handeln, werden aber bestimmt durch unbewusste Triebkräfte und Ängste. Solange muss etwas sterben, um neu zu werden. Das ist unsere ureigene Evolution zu uns selbst. 

Ich nähere mich einem Thema gerne über die Mythen und besonders die griechische Mythologie. Und mit Pluto verbindet man in der griechischen Mythologie den Gott der Unterwelt HADES. Das Reich in dem nach dem Tod alles alles seinen ewigen Platz findet. Die Griechen nannten Hades den Nichtanzuschauenden und opferten ihm, ohne hinzusehen, rückwärts über ihre linke Schulter. Im Reich des Hades sind die Toten, ist also das Nichtanzuschauende oder auch das, was wir nicht anschauen wollen, unsere Schatten, unser Verdrängtes. Indem aber Hades Kore, die Tochter der Demeter raubte und sie zu seiner Gattin und Königin machte, hatte er sich mit dem Reich des Irdischen, des Lebendigen verbunden. Denn seine Frau, die dann Persephone genannt wurde, herrschte mit ihm über die Unterwelt im Winter und mit ihrer Mutter Demeter im Sommer über die irdische Welt. Es ist ein Hin-und Hergehen zwischen Loslassen und Wachstum. So kann aus der Unterwelt mit Persephone das Nichtangeschaute ins Licht des Tages, ins Bewusstsein kommen.

Mit Pluto will das Verdrängte bewusst werden, da hat man immer was zu kämpfen, zu opfern … bis wir immer weniger anfällig werden für alle diese Verstrickungen.

Wenn wir ins Horoskop schauen, möchten wir gerne wissen: Wo ist mein Nichtanzuschauendes, Verdrängtes hauptsächlich beheimatet. Von woher weht der Wind, der in die Wandlung treibt? Welcher Bereich schlummert plutonisch in mir, was will gewandelt werden, in welchem Bereich kann ich am besten mit Pluto arbeiten? Gibt es vielleicht nicht gelebte Leidenschaften? Da gibt uns am besten Auskunft:

Im welchen Haus steht Pluto?
Welche Aspekte bildet er?
Steht er an einer Achse?

Als Beispiel für Pluto am MC, möchte ich Herrn Putin anführen, der in unvergleichlicher Weise angetrieben ist, Führungsmacht zu beanspruchen, der es schafft, auf eine illegale Art seinen Machtanspruch zu legalisieren. Damit reißt er natürlich sein Volk mit rein. Aber hier könnte ich mir vorstellen, dass er sehr im Karma des Volkes verstrickt ist, dass seine Zaren und Gulags noch nicht abgearbeitet hat. Horoskop Putin.

Und als Beispiel für Pluto am DC, Withney Houston, die sich in ihrem Beziehungsleben verstrickt hat siehe Post: Verstrickt im Skorpionland (2)

Oder der neue Präsident Frankreichs, Françoise Hollande, hat eine Pluto-Sonnen-Konjunktion, auch wenn sie im 4. Haus steht, so will er doch die Macht, und zwar selber. 

Wenn wir alle Krisen als Chancen begreifen, nutzen wir Pluto optimal, denn jede durchgestandene Krise bringt uns ein Stück uns selber näher. Wieder etwas aus dem Schattenreich geholt, wieder ein Stück gewachsen, immer dann, wenn wir sagen können, gut, dass mir das damals passiert ist, sonst wäre ich heute nicht der, der ich bin. Das ist das Geschenk Plutos, der auch der Reichtumspendende genannt wird.

Herzliche Grüße von einem Skorpion,
dem es eigentlich ganz gut geht :)
Siri


Mittwoch, 2. Mai 2012

Supervollmond


foto©siri

Heute ist es fast zu schön draußen, um zu bloggen. Aber mein Saturn in 3 meint, dass ich hier nicht ausbüxsen kann. Mittwoch ist Mittwoch und meine spezielle Bloggingtime. Also los, wenn auch später als sonst.

Die, die es früh raustreibt, können Sonntag morgen dem 6. Mai 2012 um 5Uhr35 den Vollmond am Horizont beobachten, sofern das Wetter es zulässt. Ein ganz besonders schöner - weil großer - Vollmond. Zum einen wirkt der Mond in Horizontnähe sowieso besonders groß, zum anderen befindet er sich aber auch fast gleichzeitig in seiner erdnächsten Position, was ihn um ca. 10% größer erscheinen lässt. Den Ort in der Mondbahn, an dem der Mond der Erde am nächsten steht, nennt man Perigäum (griech. "peri" nahe und "Gaia" Erde). Also gucken und Fotos machen. Dass Vollmond und Erdnähe zeitlich zusammenfallen ist selten und findet etwa alle 18 Jahre statt. Dies ist aber ein ganz normaler zyklischer Vorgang und keine Gelegenheit für düstere Vorhersagen. 

"Queen Moon" ist uns also ganz besonders nahe und strahlt in voller Pracht. Womöglich eine Zeit in der wir im astrologisch übersetzten Sinne die Mutterkräfte besonders stark wahrnehmen, sie uns vielleicht sogar zu nahe kommen, alle unsere Wünsche und Bedürfnisse, unsere kleinen Träume, unsere Gefühle … all das kann uns nahe kommen. Der Vollmond steht auf 17° Grad Skorpion, und das sabische Symbol lautet: Eine Frau, befruchtet von ihrem eigenen Geist, trägt ein Kind unter dem Herzen. Etwas reift in uns heran, es wird uns bewusst und im Vollmond für uns sichtbar. Vielleicht, wenn wir denn des Nachts umherwandern und Mond gucken, erschließt sich uns das, was in uns heranreifen will. Noch ist es im Geheimen, man denke an Skorpion. Vielleicht stehen wir besonders stark in unserer Mutterlinie und wir spüren was in Zukunft durch uns Wirklichkeit werden kann.

Gedankenwanderungen ...ein kleiner Ausflug zu den Mondtypen. Jeder von uns ist zu einer ganz bestimmten Mondphase geboren. Kinder, die bei Vollmond geboren werden, sind dann vom Geburtshoroskop her gesehen … Vollmondtypen. Dann steht der Mond im Horoskop in Opposition zur Sonne. Mutterthemen können solche Menschen stetig begleiten. Dane Rudhyar schreibt zum Vollmondtypus:

Objektivität und klares Bewusstsein als Ergebnis zwischenmenschlicher und sozio-kultureller Beziehungen sind theoretisch die grundlegenden Charakterzüge. Dies sind sehende Menschen. Das was gefühlt wird, wird auch gesehen. Dies kann eine Offenbarung oder eine Erleuchtung sein und normalerweise eine Art von Erfüllung. Doch es kann negativ gesehen auch eine Trennung oder Loslösung von Realität bedeuten oder eine innere Zerrissenheit (der Mensch gegen sich selbst). Beziehungen bedeuten dem Menschen vom Vollmondtypus alles, oder er verwirft alle Beziehungen mit Ausnahme jener, die einem Ideal oder einem absoluten Charakter entsprechen … zitiert aus dem Buch von Rudhyar "Der Sonne/Mond-Zyklus".

Euch eine wunderbare Woche und viel Freude beim Moonwatching.

Herzliche Grüße von Siri

Ein Geschenk von Mythopoet
Nimm dir Zeit, den Himmel zu betrachten.
Suche Gestalten in den Wolken.
Höre das Wehen des Windes 
und berühre das kalte Wasser.
Gehe mit leisen, behutsamen Schritten.
Wir sind Eindringlinge, 
die von einem unendlichen Universum
nur für eine kurze Zeit geduldet werden.
(Indianische Weisheit)