Thorwald Dethlefsen ist am 1.12.2010 nach zwei Schlaganfällen in Wien gestorben. Ich habe das erst jetzt in der "connection" gelesen, und wurde gedanklich in das Jahr 1986 versetzt. Damals war ich 33-jährig schwer in einer Lebenssinnkrise. Skorpionpluto stand kurz vor meiner Skorpionsonne, Saturn am Schütze-IC, und ich war am Beginn meines 2. progressiven Neumondes noch in der Dunkelmondphase. War also sehr auf Wandlung und Neubeginn gebürstet. Nervte auch mein ganzes Umfeld und da schenkte mir am 23.4.1986 eine gute Schützefreundin das Buch "Schicksal als Chance". Ab da war alles anders, ich saugte den Inhalt des Buches in mich auf, als hätte meine Seele schon lange darauf gewartet. Es schien alles Sinn zu machen. Reinkarnation, genau. Und ein weisheitlicher Blick auf die Astrologie, die Mythen und die Symbolik. Karma und Selbstverantwortung. Raus aus der Opfernummer. All das und ich war unterwegs, mit vielen anderen meiner Generation auf der Suche nach dem Sinn u...
Am vergangenen Montag war Valentinstag. Und nachdem ich mal wieder darüber sinnierte, was der Ursprung dieses kommerziell interessanten Tages ist, lese ich, dass die römische Göttin Juno (griech. Hera) hier auch eine Rolle spielt. Ihr zu Ehren, der Beschützerin von Ehe und Familie, wurde an diesem Tag, mitten im Februar, an dem auch die Paarungszeit der Vögel beginnen soll, gefeiert. Junge Mädchen gingen an diesem Tag in den Juno-Tempel, um sich Liebesorakel für die richtige Partnerschaft zu holen. Interessant! Wir Astrologen schauen uns im Horoskop auch gerne die Stellung des Asteroiden Juno an. Juno/Hera war neben Venus/Aphrodite die einzig verheiratete Frau im Olymp. Verheiratet mit dem Obersten im Olymp, dem Jupiter/Zeus. Da ist sie die Königin auf dem goldenen Thron neben Zeus. Gemahlin, Gattin, Herrin, Frau vom Chef. Sie wird als schöne, majestätische Frau beschrieben. Sie wird oft gezeigt mit einem Diadem/Krone, in Begleitung eines Pfaus, von einem Regenbogen umgeben und in...
Auf dem Geburtstagsfest einer lieben Freundin diskutierten wir irgendwann die Frage … wie alt sind wir eigentlich wirklich? Einer meinte, er wäre bei 26 stehen geblieben (in echt ist er 65), jemand anders "ich fühle mich genauso alt wie ich jetzt bin, und das ist gut so" … und wahrscheinlich bleiben wir gefühlsmäßig bei einem Alter stehen. Womöglich das Alter, bei dem wir am meisten bei uns angekommen sind, uns am stärksten als uns selber fühlen ... ich bin 40 ... und das nicht, weil wir heutzutage jünger aussehen, sondern weil unsere Seele sich dort am wohlsten fühlt. Oft denke ich bei meiner Mutter, "sie ist eigentlich ein junges Mädchen" , sie ist begeisterungsfähig und innerlich immer noch auf Wunder wartend. Wenn der Körper nicht wäre, der uns erinnert, dass wir irdisch gesehen 80 sind, wir würden es nicht merken. Im Nachgang zu den Altersgedanken fiel mir diese italienische Weisheit von Marc Aurel in die Hände. Herzliche Zwischendurchgrüße von Siri ...
Kommentare